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23.07.2013

"Beim ebm-papst Marathon kümmern sich die Veranstalter um die Sportler."

Seit einem folgenschweren Unfall bei einem Inliner-Sprungwettbewerb vor 13 Jahren ist der sympathische Elektrotechniker, der immer noch halbtags arbeitet, schwerbehindert: Er verletzte seinen sechsten Halswirbel.

Die Konsequenzen: Alle vier Gliedmaßen sind nur beschränkt bzw. gar nicht einsetzbar. Die Temperaturregelung seines Körpers funktioniert nicht und er hat immer mit einem niedrigen Puls zu kämpfen. Sein schweres Handicap hält den dreifachen Vater aber nicht davon ab, aktiv in der Natur unterwegs zu sein - und das auch im Wettkampfmodus. In den letzten Jahren nahm er an der Rennserie des National Handbike Circuit (NHC) teil und landete dabei im Gesamtklassement seiner Schadensgruppe für Sportler mit dem größten Handicap (weitere Informationen unter www.das-tetrateam.de) immer unter den drei Bestplatzierten. "Der NHC ist für mich wie eine kleine Familie", schwärmt Peter Fischer, "dort kennt sozusagen der Olympiasieger den Letztplatzierten." Auch sonst fährt er an vielen großen Veranstaltungen dieser Art mit seinem Handbike gegen die Konkurrenz an. 2013 nahm er bereits an sieben Rennen in ganz Deutschland teil.

Über den NHC und einen guten Bekannten lernte er schließlich 2010 den ebm-papst Marathon in Niedernhall kennen - gerade 30 Kilometer von seinem Wohnort entfernt. Obwohl er bei seiner Premiere aufgrund der großen Hitze nicht die volle Distanz von 42 Kilometern fuhr, war er sofort begeistert vom Handbikewettbewerb im Kochertal, der jedes Jahr den Abschluss der NHC-Rennserie bildet. "Eine sehr gute Veranstaltung, weil man merkt, dass sich die Veranstalter um jeden Sportler kümmern."

Doch nicht nur "die vorbildliche Wasserversorgung", die so wichtig für die Handbiker sei, gefällt ihm: "Die Strecke ist für unsere Schadensgruppe schon sehr anspruchsvoll, doch dafür fahren wir durch eine wunderschöne Landschaft und erleben gerade im Start-Ziel-Bereich eine ganz fantastische Stimmung." Auch das bunte Rahmenprogramm spricht den Elektrotechniker an: "Die Show im Zelt ist super, langweilig wird es da sicher nicht."

Privat ist Peter Fischer ein Familienmensch durch und durch: Seine Ehefrau Gisela und seine drei Kinder im Alter zwischen 17 und 23 Jahren sind seine größten Hobbys. Wenn er gerade mal keine Zeit mit seiner "geliebten Familie" verbringt, geht der Neuenstadter gerne eine Runde schwimmen. Oder er trifft sich mit seinen Freunden vom Rollstuhlverein Heilbronn (RSV). Einmal wöchentlich fahren die Handbiker mit ihren Rollis in die Natur. Über neue Mitglieder würde sich Peter Fischer sehr freuen: "Bei uns ist wirklich jeder herzlich willkommen, ob behindert oder nicht." Denn beim RSV dürfen auch nichtbehinderte Menschen an den unterschiedlichen Sportangeboten wie Handbike, Basketball, Bogenschießen und dem beliebten Rollstuhltanz teilnehmen. "Bei uns tanzen auch Rollstuhlfahrer mit Fußgängern", erklärt Fischer. Außerdem seien Fußgänger mobiler und könnten den gehandicapten Menschen helfen, gerade in bestimmten Ämtern wie dem Vorstand. Und auch das Feiern kommt beim RSV nicht zu kurz: "Die Atmosphäre bei unseren Sommer- oder Weihnachtsfesten ist immer wieder hervorragend."

Wer sich für den RSV Heilbronn interessiert, findet auf der Homepage www.rsv-heilbronn.de den richtigen Ansprechpartner.

Auf den 18. ebm-papst Marathon am 8. September um 12.15 Uhr freut sich Peter Fischer schon jetzt: "Wir werden mindestens mit zwei RSV-lern am Start sein, vielleicht überreden wir noch zwei weitere Kumpels." Das Ereignis in Niedernhall legt er jedenfalls nicht nur wegen der "perfekten Organisation" jedem Behindertensportler ans Herz.

Weitere Informationen mit Möglichkeit der Online-Anmeldung unter: www.ebmpapst-marathon.de.

Hauke Hannig
Pressesprecher ebm-papst Unternehmensgruppe
Phone: +49 7938 81-7105
Fax: +49 7938 81-97105
hauke.hannig@de.ebmpapst.com

ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG
Bachmühle 2
74673 Mulfingen