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10.09.2014

Spannung scheint garantiert

Müller und Wiedemann streben den Sieg an.

 

Vorhersagen zu späteren Siegern sind schwer zu treffen. Gerade bei einem Sportereignis wie dem 19. EBM-Papst Marathon. Trotzdem gibt es auch in diesem Jahr einige Favoriten auf den verschiedenen Strecken. Allerdings unter Vorbehalt. Denn bis kurz vor dem Start können sich die Teilnehmer noch nachmelden.

Mit Kay-Uwe Müller aus Ilshofen auf der Zehn-Kilometer-Strecke und Markus Wiedemann beim Marathon gibt es zwei Athleten, die sich selbst zum Ziel gesetzt haben, ganz vorne zu landen. Drei Mal gewann der Ilshofener Müller in Niedernhall bereits über die Marathon-Distanz. Einmal siegte er jeweils im Halbmarathon und Duo-Marathon. Nun greift er in diesem Jahr über die zehn Kilometer an. "Ich würde gerne gewinnen, dann hätte ich Siege auf allen Strecken." Der Ilshofener setzt sich also selbst etwas unter Druck. Dabei sagt er: "Zehn Kilometer sind mir eigentlich zu kurz." Er mag die längeren Distanzen, bei der auch Taktik und Training wichtig sind. Eine Zeit unter 32 Minuten schwebt ihm vor. Im vergangenen Jahr wäre er damit Erster geworden, denn da benötigte der Sieger Florian Röser 33:22 Minuten. Die Bestzeit hält noch Jan Fitschen (TV Wattenscheid/2012) mit 30:29 Minuten. Zu Müllers großen Konkurrenten zählt der Dritte im Jahr 2013 – Steffen Mader (34:30 Minuten) aus Pfedelbach.

Zumindest zur Siegerehrung will der Ingelfinger Markus Wiedemann auf der Bühne im Zelt stehen. Der Triathlet und siebenfache Ironman-Hawaii-Teilnehmer würde gerne den Marathon gewinnen. "Ich habe mir vorgenommen, eine Zeit unter drei Stunden zu laufen." Damit wäre er in einem Bereich, der für einen vorderen Platz reichen könnte. Vorjahressieger Georg Kunzfeld war nach 2:47:07 Stunden im Ziel. Dieses Jahr geht der Titelverteidiger voraussichtlich nicht an den Start. Die Strecke kennt Markus Wiedemann in- und auswendig. "Ich könnte sie wahrscheinlich blind laufen", sagt der Ingelfinger. "Es ist eben die Haupttrainingsroute, wenn man im Kochertal aufwächst." Aber er weiß auch: "Einen Sieg im Marathon kann man nicht planen." Schon gar nicht, wenn man wie er in diesem Jahr noch keinen Lauf über die 42,2 Kilometer absolviert hat. "Noch habe ich zwar etwas Trainingsrückstand", meint Wiedemann, "aber packen wir es an. Der Titelverteidiger will ja nicht an den Start gehen. Das erhöht meine Chancen. Man weiß aber nie, wer sich kurzfristig noch anmeldet. Ich denke, von der Grundlagenausdauer müsste es reichen. Man weiß aber nie, was ab Kilometer 30 passiert." Das Leben schwer mache will ihm sicherlich Martin Schwab, der Vorjahresdritte, der mit 2:49:53 Stunden auch eine Zeit unter drei Stunden lief.

Im Halbmarathon könnte Matthias Schwarz durchaus Siegchancen haben. Er wurde im vergangenen Jahr Zweiter – hinter Kay-Uwe Müller. 1:16:02 war die Zeit des Braunsbachers.

Bei den Inlinern geht mit Patrick Reuter der Titelverteidiger auf die Strecke. Es könnte für ihn wieder zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Fabian Gyr werden.

Ebenfalls eng beieinander waren die beiden Erstplatzierten der Handbiker im vergangenen Jahr. Olaf Heine und Michael Baier trennte im Ziel nur eine Sekunde. Beide haben sich auch in diesem Jahr angemeldet. Es könnte also spannend werden. Nicht nur bei den Handbikern.

Hauke Hannig
Pressesprecher ebm-papst Unternehmensgruppe
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