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15.09.2014

Rund 3400 Läufer finishten den 19. ebm-papst Marathon auf verschiedenen Strecken

Sportliche Highlights und ein großes Rahmenprogramm.

Start des Halbmarathons beim großen Laufevent, dem 19. ebm-papst Marathon

Knapp 3400 Finisher wurden am Sonntag bei der 19. Auflage des ebm-papst Marathons in Niedernhall gezählt. 333 Nordic Walker eröffneten das Laufevent im Kochertal am Samstag. 2444 Läufer schlossen insgesamt Marathon, Halbmarathon, Zehn-Kilometer-Lauf und Duo-Marathon ab. Bei den Kinderläufen waren 381 Starter dabei. Hinzu kommen 187 Inlineskater und 47 Handbiker. Und so ist es in jedem Jahr wieder ein imposantes Bild, wenn die Teilnehmer am Morgen am Sportgelände in Niedernhall in einer beinahe endlos scheinenden Schlange loslaufen.

Zum Marathon-Mann wurde in diesem Jahr Kai Reissinger aus dem nordbayrischen Pleinfeld. Und für seine Siegerzeit von 2:40:50 Stunden musste er sich noch nicht einmal anstrengen. Er lief streng nach Plan. "Es war für mich ein Trainingslauf", sagte Reissinger. "Ich wollte nicht unter 2:40 laufen." Seine Bestzeit liegt bei 2:28 Stunden. Diese will er nun bei der deutschen Meisterschaft in München unterbieten. "Ich war zum ersten Mal hier dabei. Es ist alles sehr gut organisiert. Und die Strecke ist kurzweilig, leicht wellig. Das finde ich vom Profil her nicht schlecht."“ Zweiter über die 42,2 Kilometer wurde Matthias Koch (Tübingen) in 2:42:53 Stunden. Die schnellste Frau im Marathon war Sandra Fätsch vom Team Erdinger (3:18:44 Stunden).

Fast unbemerkt lief Halbmarathon-Sieger Florian Röser durchs Ziel. Dabei war er der Sieger des Halbmarathons. Allerdings war er so schnell, dass noch keiner mit ihm gerechnet hatte. 1:10:22 Stunden benötigte der Neckarwestheimer, der für den TV Konstanz startet, auf den 21 Kilometern. Bei den deutschen Straßen-Meisterschaften über die 10 Kilometer landete er vor kurzem erst auf Rang fünf. "Ich bin zufrieden", sagte er. "Es war der erste Halbmarathon, den ich gelaufen bin." Er wollte einfach mal eine längere Strecke ausprobieren. Und nachdem der 21-Jährige im vergangenen Jahr in Niedernhall den Zehn-Kilometer-Lauf gewann, hatte er sich bewusst dazu entschlossen, hier seinen ersten Halbmarathon zu absolvieren.

Die Halbmarathonsiegerin Bettina Englisch kommt aus Brackenheim. "Es hat was, hinter dem Führungsfahrrad herzulaufen", sagte sie. "Ich habe mich ganz auf die Waden des Fahrers konzentriert." Nach 1:25:39 Stunden war sie im Ziel – sieben Minuten schneller als die Zweitplatzierte Johanna Lotz aus Würzburg.

Über die zehn Kilometer ließ Christian Strauch (32:25 Minuten) den großen Traum von Kay-Uwe Müller platzen. Der Ilshofener, der bereits Marathon, Halbmarathon und Duo-Marathon in NIedernhall gewonnen hatte, wollte nun Siege auf allen Strecken perfekt machen. Doch es wurde nichts daraus. Er war rund eine Minute langsamer als Strauch. "Als ich ihn am Start gesehen habe, war mir klar, dass es mir nicht reichen wird", sagte Müller. "Er ist eine andere Welt im Zehner. Ich habe hinten raus auch gar nicht mehr versucht anzugreifen, weil ich wusste, dass er jederzeit noch zulegen kann", sagte Müller.

Für Strauch war es ein Trainingslauf – wie für Reissinger für die deutsche Meisterschaft in München. Seine Bestzeit liegt im Marathon bei 2:20 Stunden. "Mit meiner Zeit bin ich zufrieden. Die ist auf dieser Strecke gut." Bei Kilometer fünf startete er seine Attacke und setzte sich ab. Selbst Müller konnte dann nur noch mit Abstand folgen.

Mit Eleisa Haag (ebm-papst Team Hohenlohe) hat die zehn Kilometer der Frauen dann eine Hohenloherin gewonnen. Haag kommt aus Niederstetten und besiegte mit einer Minute Vorsprung keine geringere als Kristina Schadt, die mehrfache Landesmeisterin ist. "Dafür, dass ich kaum noch trainiere, bin ich zufrieden", sagte Schadt. 41:14 Minuten war sie unterwegs. Haag kam nach 40:02 Minuten ins Ziel. "Ohne die Konkurrenz durch Kristian wäre ich sicher nicht so schnell gelaufen", sagte Haag. "Ich mache eigentlich Triathlon. Aber das Laufen macht mir einfach Spaß." Nicht zu vergessen der Duo-Marathon, bei dem sich zwei Läufer die Strecke teilen. Einer absolviert 27 Kilometer, der andere 15. Am schnellsten waren hier Michael Hofmann und Robert Weckesser in 2:39:57 Stunden.

Deutlich zu sehen war auch wieder, dass der ebm-papst Marathon ein Fest für die ganze Familie ist. Und so ist es auch gewollt. Gerade die Angebote auf der Festwiese im Zielbereich wurden genutzt. Und so fiel auch das Fazit von Rainer Hundsdörfer, Vorsitzender der Geschäftsführung von ebm-papst positiv aus: "Es war wieder ein echter ebm-papst Marathon. Auch mit sehr vielen Mitarbeitern aus der ganzen Welt. Ich bin jetzt zum dritten Mal positiv überrascht, welch ein Magnet die Veranstaltung ist. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Es ist ja dann eine Jubiläumsveranstaltung. Da werden wir uns schon etwas einfallen lassen."

Mit Patrice Simler aus Obernai, war beispielsweise ein Teilnehmer aus Frankreich angereist. "Ich bin zum ersten Mal da", sagte er nach seinem Zehn-Kilometer-Lauf. "Es war super, alles hat perfekt gepasst."

Hauke Hannig
Pressesprecher ebm-papst Unternehmensgruppe
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