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13.07.2015

Vielfalt ist wichtig

Unterschiedliche Disziplinen sorgen für eine angenehme Atmosphäre beim ebm-papst Marathon.

Der Wettbewerb der Handbiker rundet das vielfältige Bild des ebm-papst Marathons ab.
 
 

Die Handbiker runden das Bild des ebm-papst Marathon ab. Auch bei der 20. Auflage. „Es sorgt einfach für eine schöne Atmosphäre, wenn so viele unterschiedliche Disziplinen ausgetragen werden“, sagt Marie-Luise Krenz vom Organisationsteam der von ebm-papst und dem Polizeisportverein Hohenlohe e.V. organisierten Veranstaltung. Das Laufevent in Hohenlohe bietet somit eine Plattform für Nordic Walker, Läufer, Inliner und Handbiker.

Auch wenn auf der Strecke für viele die Zeit, das Durchkommen und auch der sportliche Wettbewerb im Vordergrund stehen, herrscht auf der Festwiese ein großes Miteinander. Teilweise sind hochkarätige Starter im Feld der Handbiker zu finden. Aber auch ambitionierte Hobbyfahrer gehen gerne an die Startlinie am Sportzentrum in Niedernhall. Die Handbiker legen in diesem Jahr am Sonntag, 13. September, um 13.45 los. „Wir wollen mit dem Handbike-Rennen auch den Behindertensport fördern“, sagt Krenz. „Außerdem finden wir die damit abgebildete Vielfalt gut.“

Einer der wenigen Hohenloher Teilnehmer der letzten Jahre ist Ralf Giebler aus Neuenstein. „Ich wollte mich einfach mal mit den anderen messen“, sagt Giebler. „Es war interessant zu sehen, wie nah ich an den anderen dran bin – oder wie weit weg.“ Dies ist auch für viele Läufer immer wieder eine Motivation. Und Giebler war auf Tuchfühlung – trotz seines des letzten Platzes. „Ich habe auch eine der höchsten Schädigungsklassen“, sagt der Neuensteiner. Rund zwei Stunden benötigte er für die Marathondistanz. Die besten Fahrer sind rund eine Stunde unterwegs. Mit Andreas Kiemes (Neckarsulm) oder Torsten Purschke (Waibstadt) beispielsweise waren auch schon Paralympics-Teilnehmer in Niedernhall am Start. Mit Jörg Pieper aus Attendorn fuhr bereits ein Weltrekordler mit. Die Teilnehmer stammen aus allen Teilen Deutschlands. Auch aus Dresden oder Nordrhein-Westfalen waren die Fahrer in der Vergangenheit angereist.

„Mit besserem Training will ich schon gerne mal wieder mit dabei sein“, sagt Giebler. Dieses Jahr wird es aber nicht funktionieren. „Ich bin voll berufstätig und auch noch im Gemeinderat. Dazu will mich natürlich die Familie sehen. Da klappt es mit dem Training nicht immer“, meint der Neuensteiner. Ein Problem mit dem viele zu kämpfen haben. Zwei Mal pro Woche setzt er sich wenn möglich in sein Handbike und dreht seine Runden. Meist allein. „Ich kenne zwar einige Rollstuhlfahrer aus Neuenstein, aber von denen fährt keiner Handbike. Das Interesse ist nicht so da. Es gibt eben auch keinen Rollstuhlsportverein im Hohenlohekreis“, meint Giebler. „Vielleicht müsste man mal einen initiieren. Aber da braucht es ehrenamtliche, die sich engagieren.“

So genießt er irgendwann gerne mal wieder die Vorzüge der abgesperrten Strecke beim ebm-papat Marathon. „Das ist schon ideal. Ich habe auch von anderen Fahrern nur positive Stimmen zur Streckenführung und Organisation gehört“, sagt Giebler.

Hauke Hannig
Pressesprecher ebm-papst Unternehmensgruppe
Phone: +49 7938 81-7105
Fax: +49 7938 81-97105
hauke.hannig@de.ebmpapst.com

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74673 Mulfingen