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10.09.2015

Eine Atmosphäre, die antreibt

Kay-Uwe Müller will beim 20. ebm-papst Marathon am 12. und 13. September unter 2:30 Stunden bleiben.

Kay-Uwe Müller
 

Wenn am Wochenende der Startschuss zum 20. ebm-papst Marathon fällt, werden 250 bis 300 Helfer dafür sorgen, dass sich die Teilnehmer ganz auf den Sport konzentrieren können und dass beim Programm auf der Festwiese alles nach Plan läuft. „Es ist ein Highlight für uns im Jahr“, sagt Achim Beck, Bürgermeister von Niedernhall. „Was uns freut ist, dass unsere Vereine auf der Festwiese die Möglichkeit haben, sich zu präsentieren und dass sie bewirten dürfen.“

Auf der rund 600 Meter langen Gerade am Sportzentrum in Niedernhall geht es a Samstag um 15 Uhr mit dem Nordic Walking über sieben und zwölf Kilometer los. Am Sonntag wird um 8.30 Uhr mit Marathon und Duo-Marathon gestartet. „Der Sieg im Marathon geht nur über Kay-Uwe Müller“, meint Rennleiter Uwe Richlik. „Er will ja die 2:30 Stunden knacken.“ Der Ilshofener gewann über die 42 Kilometer bereits drei Mal in Niedernhall. Auch im Duo-Marathon und Halbmarathon war er bereits siegreich. „Ich will alles geben“, sagt er. „Zum einen, weil die Veranstaltung praktisch vor meiner Haustüre stattfindet, zum anderen weil es ein runder Geburtstag ist.“ Und ab dem nächsten Jahr dürfte es dann weitaus schwieriger sein, unter 2:30 Stunden zu bleiben. Denn die Strecke soll verändert werden. Sie soll anspruchsvoller mit mehr Höhenmeter werden. Einen Informationsstand dazu soll es auf der Festwiese geben. „Der Lauf ist auch jetzt nicht ganz flach, aber gut zu laufen. Die zweite Hälfte ist etwas schwieriger“, meint Müller. „Die Atmosphäre hier hat mich jedes Jahr angetrieben.“ An den Streckenrekord, den Samwei Okemwa (2:23:55 Stunden) im Jahr 2001 aufstellte, wird er wahrscheinlich nicht herankommen. Müllers Bestzeit liegt seit dem vergangenen Jahr bei 2:28:13 Stunden, aufgestellt in Leipzig.

Über die halbe Distanz – der Startschuss zum Halbmarathon fällt um 9.10 Uhr - hat Richlik gleich zwei Kandidaten auf den Sieg ausgemacht: Hans Daugaard Nilsson und Jens Müller – beides Triathleten. Müller ist ein Lokalmatador aus Künzelsau und ebm-papst-Mitarbeiter. In diesem Jahr sicherte er sich in Roth die deutsche Triathlon-Meisterschaft in seiner Altersklasse (M 30). Er war dort der zweitschnellste Amateur im Feld. Den Marathon bewältigte er in Roth in 2:57:55 Stunden. Und das ist umso beachtlicher, da ihm da bereits 3,8 Kilometer Schwimmen und 180 Kilometer auf dem Rad in den Knochen steckten.

Vergangenes Jahr wurde Müller beim ebm-papst Marathon über die 21 Kilometer Dritter – es war für ihn ein Vorbereitungslauf für den Ironman auf Hawaii. 1:15,59 Minuten benötigte er. „Wenn der letztjährige Sieger wieder läuft, wird es ein Dreigestirn, das um den Sieg läuft“, meint Richlik. Das war Florian Röser aus Gemmrigheim, der für den TV Konstanz an den Start ging. 1:10:22 Stunden war er unterwegs. Es war sein erster Halbmarathon überhaupt. Und Röser war dabei rund fünf Minuten schneller als die Konkurrenz. Damit war er aber immer noch rund vier Minuten vom Streckenrekord entfernt, den Martin Beckmann (1:06:53 Minuten) bereits 2004 aufstellte.

„Beim 10er meldet sich meist kurzfristig noch ein starker Läufer an“, fällt Richlik eine Prognose schwer. Vergangenes Jahr peilte Kay-Uwe Müller auf der Kurzstrecke den Sieg an. Er wollte seine Erfolge damit auf allen Streckenlängen komplett machen. Doch er wurde von Christian Strauch (32:27 Minuten) aus Lichtenau knapp geschlagen. Den Streckenrekord hält kein geringerer als Jan Fitschen (30:29 Minuten).

Hauke Hannig
Pressesprecher ebm-papst Unternehmensgruppe
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